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Unsere Schule

Zusatzfächer

Stand: Schuljahr 2018/2019

Alle Schülerinnen und Schüler müssen in der E-Phase ein zusätzliches Fach wählen (Ausnahme: Schülerinnen und Schüler, die das Fach Wirtschaftswissenschaften belegen).

Die Verpflichtung kann auch durch den Besuch einer 3. Fremdsprache erfüllt werden (i.d.R., Weiterführung einer in der Sek.I begonnenen 3. Fremdsprache).

In allen Abiturprüfungsfächern (einschließlich Leistungsfächern) muss der Schüler/die Schülerin in der E-Phase unterrichtet worden sein. Dies muss bei der Wahl des Zusatzfaches gegebenenfalls mit bedacht werden.

Doppelbelegungen, d.h. die Wahl von 2 Zusatzfächern (speziell bei Weiterführung der 3. Fremdsprache), sind grundsätzlich möglich, können aber nicht immer umgesetzt werden. Im 2. Halbjahr muss eines dieser beiden Ergänzungsfächer als versetzungsrelevantes Fach ausgewählt werden. Falls zwei Zusatzfächer angewählt werden, ist die Belegung beider Fächer bis zum Ende der E-Phase verbindlich. (Vorsicht mit Blick auf mögliche Überbelastung und unüberlegte Überbuchung!)


Erdkunde

In der Einführungsphase wird an die Betrachtung der Erde als Mensch-Umwelt-System herangeführt (Basiskonzept „System“). Dies befähigt dazu, die Komplexität von Wirkungszusammenhängen zu analysieren (Methoden-und Analysekompetenz), um Probleme, ihre Zusammenhänge und mögliche Lösungen sowie positive Entwicklungen beurteilen zu können (Beurteilungs- und Bewertungskompetenz).

Diese Kompetenzen werden an folgenden Themen erarbeitet und geübt:

Tourismus in Mitteleuropa – Chancen und Gefährdungen 

–       Naturraum: Topographie, Klima in der gemäßigten Zone, Vegetation

–       Nutzung des Raumes durch den Menschen

–       nachhaltiger Entwicklung

Mensch-Umwelt-Beziehungen in den Tropen

–       Naturraum: Passatzirkulation, Zirkulation der Atmosphäre, effektive Klimaklassifikation, Geoökozonen der Erde, Grundlagen der Bodengeographie in den Tropen im Vergleich mit Mitteleuropa

–       Nutzung des Raumes durch den Menschen:

–       Gefährdungs- und Nutzungspotenzial des Raumes

Das Klima und seine Entwicklung

–       klimageographische Grundlagen: Aufbau der Atmosphäre, Strahlungshaushalt, natürlicher Treibhauseffekt, natürlicher Klimawandel

–       Modelle des aktuellen Klimawandels 

–       Kritik der Modelle des aktuellen Klimawandels

–       Auswirkungen des Klimawandels

Erdbeben, Vulkanismus, Tsunami – Leben in Risikogebieten?

–       naturgeographische Grundlagen: Risikogebiete für Erdbeben, Vulkane und Tsunamis, Theorie der Plattentektonik

–       Gefahren und Nutzungspotenzial

–       Auswirkungen in Abhängigkeit vom sozioökonomischen Entwicklungsstand

–       Umgang mit dem Gefährdungspotenzial

Erdkunde kann in der Qualifikationsphase bei ausreichender Schülerwahl als Leistungsfach belegt werden, wenn es in der Einführungsphase besucht wurde.


Sport

Sport kann in Q1-Q4 Leistungsfach, aber auch 4. oder 5. Prüfungsfach sein.
Um Sport als Leistungskurs oder als 4./5. Prüfungsfach wählen zu können, sollte in E1/E2 Sporttheorie belegt und mindestens mit 05 Punkten abgeschlossen werden.

Ideal ist der Besuch der Sportklasse, da hier eine Verzahnung zwischen Sportpraxis und Sporttheorie erfolgt.

Die Aufnahme in die Sportklasse erfolgt nach folgenden Kriterien:

  1. Wahl des Zusatzfaches Sport
  2. Kaderzugehörigkeit
  3. Schulmannschaftszugehörigkeit

Die Kriterien 1-3 werden auf dem Wahlbogen zur Anmeldung E-Phase abgefragt!

Zentrale Themen der Einführungsphase sind folgende Aspekte:

 Erarbeitung der Faktoren, die für das Erbringen von sportlichen Leistungen
Voraussetzung sind (siehe Schaubild).

  1. Diese Faktoren werden herausgestellt und anhand praktischer Beispiele aus dem (eigenen) Wettkampfsport erläutert und verdeutlicht. Im Vordergrund der Betrachtungen stehen dabei die physischen Leistungsfaktoren, ihre biologischen Grundlagen und die Vermittlung grundlegender Kenntnisse über den Einsatz von Trainingsmethoden und -prinzipien.

       2. Erarbeitung der Grundlagen des Bewegungslernens

Die Entwicklung einer sportlichen Leistung wird als Prozess dargestellt, der funktionelles Üben und trainieren sowie Verletzungsprophylaxe voraussetzt.

Grundlegende Methoden zum Bewegungslernen (z.B. Bewegungsprotokolle, Videoaufzeichnungen) werden vermittelt. Im Vordergrund steht dabei die Bewegungsbeschreibung unter Verwendung von Fachsprache.


Informatik

Verbindliche Unterrichtsinhalte in E1:

Repräsentation per HTML

  • Ein Informationssystem auf Hypertext-Basis mit HTML erstellen können, auch mit Frames und Formularen

Internet

  • Struktur, Dienste
  • individuelle und gesellschaftliche Bedeutung
  • Urheber- und Datenschutzrecht

Adressen und Protokolle

  • IP-Adressen, DNS, TCP/IP als Protokoll

Client-Server-Architektur

  • Aufbau des Systems: Client, Server, Dienst, Protokoll, Sicherheitsaspekte (SSL), Internet, Datei-Server, Rechte, Benutzerverwaltung

Verbindliche Unterrichtsinhalte E2:

Einführung in die Programmierung (Programmiersprache Java)

  • Einfache Datentypen  (Integer, Real, Char, Boolean)
  • Strukturierte Datentypen String, Feld (array)
  • Kontrollstrukturen
  • Struktogramme, Modularisierung
  • Benutzeroberfläche, Mensch-Maschine-Interaktion
  • Zustandsorientierte Modellierung
  • Anweisungen, Sequenzen, Schleifen, Fallunterscheidungen, Syntaxdiagramme
  • Grafische Darstellung von Algorithmen Prozeduren
  • Grundlegende Ein-Ausgabe-Komponenten

In Informatik wird vorrangig die Technik des systematischen Problemlösens vermittelt. Dabei werden u.a. Themen aus den Bereichen der Mathematik ausgewählt.

Informatik kann in der Qualifikationsphase als Leistungskurs und Grundkurs gewählt werden. Informatik kann ab der Qualifikationsphase eine zweite weitere Naturwissenschaft ersetzen.

Ein Einstieg in den Informatik-Unterricht ab Q1, ohne den Unterricht in E besucht zu haben, ist möglich, allerdings nur dann, wenn ausreichende Kenntnisse im Objektorientierten Programmieren in Java vorhanden sind. Daher sollte vorher Kontakt zu einer Lehrkraft des Faches aufgenommen werden. Eine Abiturprüfung im Fach Informatik kann bei Quereinstieg in die Q-Phase nicht abgelegt werden.

Schülerinnen und Schüler, die Informatik als 3., 4. oder 5. Prüfungsfach wählen wollen, müssen Informatik in der Einführungsstufe belegt haben. Das Kursangebot richtet sich nach dem KCGO (Kerncurriculum gymnasiale Oberstufe).


Darstellendes Spiel

Das Fach Darstellendes Spiel ist neben Kunst und Musik das dritte künstlerische Fach an der Oberstufe der Main-Taunus-Schule.

Es kann in der Einführungsphase zusätzlich zu Kunst oder Musik gewählt werden.

In der Qualifikationsphase wird das Fach als Grundkurs angeboten und kann nur alternativ zu Kunst oder Musik gewählt werden.

Für die Abiturprüfung im Fach Darstellendes Spiel ist die Teilnahme am Unterricht in den Stufen E1 bis Q4 Voraussetzung.

Ein Einstieg in den DS-Unterricht ab Q1, ohne den Unterricht in E besucht zu haben, ist möglich, allerdings nur dann, wenn anderweitig Kenntnisse in der Theaterarbeit erworben wurden, z.B. durch Wahlunterricht, eine Theater-AG oder außerschulische Mitwirkung an einem Bühnenprojekt. Im Zweifelsfall sollte vorher Kontakt zu einer Lehrkraft des Faches aufgenommen werden. Eine Abiturprüfung im Fach DS kann bei Quereinstieg in die Q-Phase nicht abgelegt werden.

Der Schwerpunkt des Faches liegt auf der Befähigung zu eigenem kreativem Handeln im Rahmen von Gruppenprojekten, die auf eine Theateraufführung hinzielen.

Was kann erlernt werden?

Fähigkeiten und Fertigkeiten in verschiedenen Formen schauspielerischer Darstellung, Kenntnisse über die Kunstform des Theaters, über Dramaturgie und Inszenierung sowie über Theatertheorie und -geschichte.

Wie wird gelernt?

Über eigene praktische Erfahrung, mit viel Bewegung und Spiel-Raum, anknüpfend an die kreativen Ideen der Schüler, in intensiver, von den Schülern selbst entwickelter szenischer Projektarbeit (meist) in Gruppen.

Was sollte man mitbringen?

Spaß, kreativ tätig zu sein und in fremde Rollen zu schlüpfen, Lust, neue Erfahrungen zu machen und nicht nur über den Kopf zu lernen, Bereitschaft, sich auf intensive Zusammenarbeit mit anderen einzulassen.

Die Arbeit im Fach DS eröffnet Freiräume, die es so in anderen Fächern nicht gibt, erfordert aber dadurch auch ein höheres Maß an Eigenverantwortung als üblich, Engagement und Einsatz für die Gruppe und das gemeinsame Projekt.

Eine regelmäßige Teilnahme am Unterricht ist unabdingbar und in intensiven Probenphasen kann es erforderlich sein, zusätzlich zur Unterrichtszeit Freizeit zu opfern. Auch Theaterbesuche außerhalb der Unterrichtszeit sind Teil des Faches Darstellendes Spiel und somit verpflichtend.