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Unsere Schule

Zusatzfächer

Stand: Schuljahr 2017/2018

Alle Schülerinnen und Schüler müssen in der E-Phase ein zusätzliches Fach wählen.

Die Verpflichtung kann auch durch den Besuch einer 3. Fremdsprache erfüllt werden (i.d.R., Weiterführung einer in der Sek.I begonnenen 3. Fremdsprache).

In allen Abiturprüfungsfächern (einschließlich Leistungsfächern) muss der Schüler/die Schülerin in der E-Phase unterrichtet worden sein. Dies muss bei der Wahl des Zusatzfaches gegebenenfalls mitbedacht werden.

Doppelbelegungen, d.h. die Wahl von 2 Zusatzfächern (speziell bei Weiterführung der 3. Fremdsprache), sind grundsätzlich möglich, können aber nicht immer umgesetzt werden. Im 2. Halbjahr muss jedoch eines dieser beiden Ergänzungsfächer als versetzungsrelevantes Fach ausgewählt werden


Erdkunde

In der Einführungsphase wird an die Betrachtung der Erde als Mensch-Umwelt-System herangeführt. Dies befähigt dazu, die Komplexität von Wirkungszusammenhängen zu analysieren, um Probleme, ihre Zusammenhänge und mögliche Lösungen sowie positive Entwicklungen beurteilen zu können. Diese Kompetenzen werden an folgenden Themen erarbeitet und geübt:

Tourismus in Mitteleuropa - Chancen und Gefährdungen. Naturraum: Topographie, Klima in der gemäßigten Zone, Vegetation / Nutzung des Raumes durch den Menschen / nachhaltige Entwicklung.

Mensch-Umwelt-Beziehungen in den Tropen. Naturraum: Passatzirkulation, Zirkulation der Atmosphäre, effektive Klimaklassifikation, Geoökozonen, Grundlagen der Bodengeographie in den Tropen im Vergleich mit Mitteleuropa / Nutzung des Raumes durch den Menschen / Gefährdungs- und Nutzungspotenzial des Raumes.

Das Klima und seine Entwicklung. Klimageographische Grundlagen: Aufbau der Atmosphäre, Strahlungshaushalt, natürlicher Treibhauseffekt, natürlicher Klimawandel / Modelle des aktuellen Klimawandels / Auswirkungen des Klimawandels.

Erdbeben, Vulkanismus, Tsunami - Leben in Risikogebieten? Naturgeographische Grundlagen: Risikogebiete für Erdbeben, Vulkane und Tsunamis, Theorie der Plattentektonik / Gefahren und Nutzungspotenzial / Auswirkungen in Abhängigkeit vom sozioökonomischen Entwicklungsstand / Umgang mit dem Gefährdungspotenzial.

Erdkunde kann in der Q-Phase bei ausreichender Schülerwahl als Leistungskursfach belegt werden, wenn es in der E-Phase besucht wurde.


Sport

Sport kann in der Q-Phase ein Leistungsfach, aber auch 4. oder 5. Prüfungsfach sein.

Zur Vorbereitung darauf sollte in der E-Phase Sporttheorie belegt und mindestens mit 05 Punkten abgeschlossen werden.

Ideal ist der Besuch der Sportklasse, da hier eine Verzahnung zwischen Sportpraxis und Sporttheorie stattfindet. Die Aufnahme in die Sportklasse erfolgt nach folgenden Kriterien: 1. Wahl des Zusatzfaches Sport, 2. Kaderzugehörigkeit, 3. Schulmannschaftszugehörigkeit. Die Kriterien 1-3 werden auf dem Wahlbogen zur Anmeldung E-Phase abgefragt.


Informatik

Verbindliche Unterrichtsinhalte in E1: Repräsentation per HTML: ein Informationssystem auf Hypertext-Basis mit HTML erstellen können, auch mit Frames und Formularen / Internet: Struktur, Dienste; individuelle und gesellschaftliche Bedeutung; Urheber- und Datenschutzrecht / Adressen und Protokolle: IP-Adressen, DNS, TCP/IP als Protokoll / Client-Server-Architektur: Aufbau des Systems; Client, Server, Dienst, Protokoll, Sicherheitsaspekte (SSL), Internet, Datei-Server, Rechte, Benutzerverwaltung.

Verbindliche Unterrichtsinhalte in E2: Einführung in die Programmierung (Programmiersprache Java): einfache Datentypen (Integer, Real, Char, Boolean); strukturierte Datentypen String, Feld (array); Kontrollstrukturen; Struktogramme, Modularisierung; Benutzeroberfläche, Mensch-Maschine-Interaktion; zustandsorientierte Modellierung; Anweisungen, Sequenzen, Schleifen, Fallunterscheidungen, Syntaxdiagramme; grafische Darstellung von Algorithmen-Prozeduren; grundlegende Ein-Ausgabe, Komponenten.

In Informatik wird vorrangig die Technik des systematischen Problemlösens vermittelt. Dabei werden u.a. Themen aus den Bereichen der Mathematik ausgewählt. Informatik kann in der Q-Phase als Leistungskurs und Grundkurs gewählt werden. Informatik kann ab er Q-Phase eine zweite Naturwissenschaft ersetzen. Ein Einstieg in den Informatik-Unterricht ab Q1, ohne den Unterricht in E besucht zu haben ist möglich, allerdings nur dann wenn ausreichende Kenntnisse im objektorientierten Programmieren in Java vorhanden sind. Daher sollte vorher Kontakt zu einer Lehrkraft des Faches aufgenommen werden. Eine Abiturprüfung im Fach Informatik kann bei Quereinstieg in die Q-Phase nicht abgelegt werden. Wer Informatik als 3., 4. oder 5. Prüfungsfach wählen möchte, muss das Fach in der E-Phase belegt haben. Das Kursangebot richtet sich nach dem Kerncurriculum der Gymnasialen Oberstufe.


Darstellendes Spiel

Das Fach Darstellendes Spiel ist neben Kunst und Musik das dritte künstlerische Fach an der Oberstufe der Main-Taunus-Schule.

Es kann in der Einführungsphase zusätzlich zu Kunst oder Musik gewählt werden.

In der Qualifikationsphase wird das Fach als Grundkurs angeboten und kann nur alternativ zu Kunst oder Musik gewählt werden.

Für die Abiturprüfung im Fach Darstellendes Spiel ist die Teilnahme am Unterricht in den Stufen E1 bis Q4 Voraussetzung.

Ein Einstieg in den DS-Unterricht ab Q1, ohne den Unterricht in E besucht zu haben, ist möglich, allerdings nur dann, wenn anderweitig Kenntnisse in der Theaterarbeit erworben wurden, z.B. durch Wahlunterricht, eine Theater-AG oder außerschulische Mitwirkung an einem Bühnenprojekt. Im Zweifelsfall sollte vorher Kontakt zu einer Lehrkraft des Faches aufgenommen werden. Eine Abiturprüfung im Fach DS kann bei Quereinstieg in die Q-Phase nicht abgelegt werden.

Der Schwerpunkt des Faches liegt auf der Befähigung zu eigenem kreativem Handeln im Rahmen von Gruppenprojekten, die auf eine Theateraufführung hinzielen.


Was kann erlernt werden?

Fähigkeiten und Fertigkeiten in verschiedenen Formen schauspielerischer Darstellung, Kenntnisse über die Kunstform des Theaters, über Dramaturgie und Inszenierung sowie über Theatertheorie und -geschichte.


Wie wird gelernt?

Über eigene praktische Erfahrung, mit viel Bewegung und Spiel-Raum, anknüpfend an die kreativen Ideen der Schüler, in intensiver, von den Schülern selbst entwickelter szenischer Projektarbeit (meist) in Gruppen.


Was sollte man mitbringen?

Spaß, kreativ tätig zu sein und in fremde Rollen zu schlüpfen, Lust, neue Erfahrungen zu machen und nicht nur über den Kopf zu lernen, Bereitschaft, sich auf intensive Zusammenarbeit mit anderen einzulassen.

Die Arbeit im Fach DS eröffnet Freiräume, die es so in anderen Fächern nicht gibt, erfordert aber dadurch auch ein höheres Maß an Eigenverantwortung als üblich, Engagement und Einsatz für die Gruppe und das gemeinsame Projekt.