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Unsere Schule

logo erasmusplus7Erasmus+ Städtepartnerschaftstreffen in Pruszcz Gdanski

Städtepartnerschaft – ein Schild an der Ortseinfahrt, ein paar Namen drauf.

„Sagt mir nichts…“ Doch, Moment mal: die Oma erzählt von früher „Wir haben das damals gemacht, damit es keinen Krieg mehr in Europa gibt“. Das ist eine Idee von Vorgestern. Oder?

Der Blick heute auf die politische Landkarte von West bis Ost und in die Nachrichten zeigt, dass Verständnis füreinander, Demokratie, und Frieden in Europa nicht automatisch da sind.
Im Gegenteil: das Recht des Stärkeren schleicht oder trampelt sich ein, es ist die Stunde der Raubtiere? Die Beispiele sind irritierend bis verheerend, aber auch lehrreich für uns:
Wir müssen aktiv etwas tun, uns etwas erarbeiten, verstehen, uns einbringen, um unsere Werte und unser Miteinander zu erhalten. Vorurteile abzubauen, mögliche Kultur- und Sprachbarrieren zu überwinden, uns zu öffnen – das ist gefragt. Inner wie außer Landes.
Eine Städtepartnerschaft vereint viele Ziele in sich, aber eines lautet: immer wieder neu entdecken. Jede Generation fragt neu: „Was macht ihr eigentlich, was ist euch wichtig, wie seht ihr das?“

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Empfang im Rathaus Pruszcz Gdanski: 6 MTS-Schülerinnen nehmen am Erasmus+ Städtepartnerschaftstreffen teil

Pruszcz Gdanski: was für Leute leben da, und wo liegt es eigentlich? 1000 km stand irgendwo – nicht gerade um die Ecke.
Mit einer Portion Offenheit und etwas Mut ging es für 6 Schülerinnen der MTS aus Stufe 10 am Donnerstag los: eine Woche in der Partnerstadt, untergebracht in Gastfamilien gleichaltriger Schülerinnen der Partnerstadt nähe Danzig. Mit ihnen zur Schule gehen, Freizeit verbringen, Arbeiten, Essen, Trinken, - Leben!


Unter der Organisationsstruktur Erasmus+ der Europäischen Union stehen die Themen Demokratieförderung und Fremdsprachenaufbau im Mittelpunkt: wer sich beispielsweise auf die Straße stellt, und eine Umfrage „Was bedeutet Städtepartnerschaft für Sie?“ macht, stellt sich genau in diesem Feld auf. Etwas öffentlich zu thematisieren, etwas über „die Anderen“ zu erfahren, sich selbst zu positionieren, das ist der Weg. Die Neutralität wird verlassen, Selbstwirksamkeit wird erfahrbar. Die Zukunft -nicht nur einer Städtepartnerschaft- entsteht hier!

Die Mobilität findet statt unter Mitwirkung des Förderkreises Städtepartnerschaften Hofheim e.V. – personell und finanziell, sowie der organisatorischen und finanziellen Unterstützung durch das Erasmus+ Programm. Betreuende Lehrkräfte sind Frau Monika Strzałkowska auf polnischer Seite und Frau Susanne Bothmann auf deutscher Seite. Ihnen sei hier ein besonderer Dank ausgesprochen!

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Schon jetzt ist klar:

Wir fahren zurück mit einem Koffer voller neuer Ansichten und Horizonte, und dem Gefühl einer echten Partnerschaft, vielleicht sogar Freundschaft, im Herzen.

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