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MTS politisch engagiert: Diskussion der Sieben

Am 8. März 2019 ereignete sich ein historisches Ereignis. Die MTS veranstaltete die erste Podiumsdiskussion mit allen sieben BürgermeisterkandidatInnen für die Stadt Hofheim. Zustande gekommen war dies durch den ehemaligen MTS-Schüler Aaron Kovacs, der sich parteipolitisch engagiert. Sieben Kandidaten mit unterschiedlichen Standpunkten und Meinungen bei einer Podiumsdiskussion in einem kleinen Zeitrahmen. Eine Herausforderung.
Die Kandidaten (in alphabetischer Reihenfolge):
-Dr. Babara Grassel (Die Linke)
-Bernhard Köppler (SPD)
-Andreas Nickel (Freie Wähler)
-Friederike Röhr (Keine Partei)
-Wilhelm Schultze (Keine Partei; ehemaliger Schüler der MTS)
-Bianca Strauß (Bündnis 90/Die Grüne)
-Christian Vogt (CDU)
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde startete auch schon die Diskussion mit dem Thema „Windkraft in Langenhain“. Wie schon erwartet, gingen die Meinungen hierzu auseinander, was die Diskussion recht lebhaft machte, aber auch in die Länge zog. Zwischendurch gelang es den Schülern, die Kandidaten auch nach ihrer Meinung zu den aktuellen Fridays-for-Future-Demonstrationen zu fragen. Auch hier spalteten sich die Meinungen. Beispielsweise hält Frau Röhr die Demonstrationen für wichtig und teilte mit, dass sie auch ihr Kind immer hinschicke. Während Herr Nickel der Meinung war, dass es nicht sehr ratsam sei, Schule für Demonstrationen zu schwänzen und es sicherlich auch andere Möglichkeiten gäbe, auf Themen aufmerksam zu machen. Alle Kandidaten begrüßten das umweltpolitische Engagement von Schülern, dennoch gebe es bessere Möglichkeiten anstelle des Schwänzens, seine politische Meinung kund zu tun. Besser sei es, wenn die Schüler nach der Schule demonstrierten, so Herr Vogt.
Ein weiterer Schüler fragte nach den Plänen der Kandidaten zur Verminderung von Politikverdrossenheit. Die Vorschläge gingen von der Gestaltung einer transparenteren Politik (Herr Schultze) über eine verstärkte politische Bildung in Schulen (Frau Dr. Grassel) zu einem Jugendforum, welches zwei bis dreimal jährlich stattfinden und aus Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen bestehen solle (Bernhard Köppler). Alle appellierten an eine stärkere Wahlbeteiligung.
Aufgrund der begrenzten Zeit, die zur Verfügung stand (90 Minuten) und der Kandidaten, die sehr ausführlich das Thema Windkraft in Langenhain diskutierten, war es schwer, allen Fragen der Schüler nachzukommen. Rückblickend kann man sagen, dass die Podiumsdiskussion trotz des deutlichen Zeitmangels gelungen war. Wäre es den Schülern möglich gewesen, ihre weiteren Fragen zu stellen, wäre die Podiumsdiskussion mit Sicherheit abwechslungsreicher geworden. Nichtsdestotrotz war die Diskussion sehr spannend und ein guter Weg, durch die Verdeutlichung der unterschiedlichen politischen Standpunkte, ein besseres Bild von den KandidatInnen zu erhalten und das aktuelle politische Geschehen in Hofheim zu verfolgen.
Schlussendlich bleibt zu sagen, dass allgemein politische Veranstaltungen in der Schule öfter stattfinden sollten, am besten in einem größeren zeitlichen Rahmen.
Nina von zur Mühlen und Valeska Mattner (Q2 PoWi-LK)

https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/jugendliche-loechern-kandidaten-11839072.html

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