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Unsere Schule

Erasmus+ Seminar, Klasse 10e

„Ich werde mal ins Ausland gehen!“ das denkt wohl jeder irgendwann.

Wann könnte das sein, und was werde ich dabei machen? Ein Schüleraustausch, ein Auslandsjahr, ein Studium im Ausland? Das klingt alles gut, und ich werde es machen! Und wohin, geht das überhaupt in jedem Land? Und Zweifel kommen auf: werde ich meine Familie vermissen? Was, wenn jemand meiner Familie krank wird, oder ich selbst? Was wird aus meinen Freunden, meinem sozialen Umfeld, wie werden sie sich entwickeln? Verliere ich den Anschluss?

In der EU ist die Freiheit, sich über Grenzen zu bewegen, in der Grundrechtecharta festgeschrieben. Wir verbinden sie mit dem Schengen-Abkommen, das seit 20 Jahren in Kraft ist und „Jubiläum“ hat. Schüler*innen der Main-Taunus-Schule kennen es nicht anders, diese Freiheit ist Normalität, mit der sie aufgewachsen sind. Plötzlich aber erscheinen Ereignisse - Migrationswelle, UK-Austritt, Pandemie - und diese Freiheit erhält Risse.

Was bedeutet Mobilität in der EU für mich ganz persönlich? Welche Vor- und Nachteile sind damit verbunden, und wie nehmen das unsere Partnerschüler*innen in Rumänien, Finnland oder Italien wahr? „meine Sprachkenntnisse verbessern“, „andere Kulturen kennenlernen und dieses Wissen nach Hause zu bringen“, „Es ist auch die Freiheit, nicht an dem Ort bleiben zu müssen, an dem man geboren ist.“ - dies sind nur einige Beispiele, die das breite Spektrum der Motive und Aspekte erahnen lassen.

Und: „unbegrenzte Mobilität bedeutet unbegrenzten CO2-Ausstoß“, „unbegrenzte Mobilität bedeutet, dass bestimmte Orte völlig überlaufen werden“.

Es sind spannende Fragestellungen, mit denen sich die Schüler*innen der Erasmus-Klasse 10e aktuell (3.-11.11.2020) in einem Online-Seminar auseinandersetzen. Aufgrund der weltweiten Pandemie-Situation wurde das für Suceava in Rumänien geplante Seminar „in das Internet“ verlegt: neben interkultureller Kompetenz, Sprach- und Ausdruckvermögen, dem Erwerb von Sach- und Fachwissen, und vielen anderen Feldern erarbeiten sich die Schüler*innen fast en passant verschiedene digitale Kompetenzen. Nicht nur das Beherrschen der digitalen Werkzeuge setzt sich hier, es werden ebenso die zu den Werkzeugen passenden Methoden erarbeitet und erprobt.

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Zu Verdanken ist dies zuvorderst der besonderen Expertise unseres langjährigen Partners, der Europäischen Akademie Otzenhausen, die dieses Seminar organisiert und durchführt. Der Studienleiter für den Bereich Jugend ist Christian Kiefer. Unterstützt durch motivierte und interessierte Teamer, schafft er es auf geschickte, spielerische Art und Weise, die jugendlichen Teilnehmer*innen dazu zu bringen, Barrieren jeglicher Art abzubauen, sprachliche Hürden zu überwinden und sich füreinander zu öffnen, sich mitzuteilen und zuzuhören, so dass Verständnis und oft sogar Freundschaft entsteht.

Hier entsteht die Europäische Union der Zukunft!

Begleitende Lehrkräfte des Online-Seminars sind Herr Kazerani und Herr Dr. Fischer. Die Finanzierung trägt zu Teilen die Europäische Union im Rahmen des Erasmus+ Programms.

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