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Unsere Schule

Erasmus+ AG bei Seminar der Europäischen Akademie

"Nur mal kurz die Welt retten!"

Klimawandel, Umweltkatastrophen, und so weiter... sind nicht gut.

Deshalb wurde beschlossen, die Welt zu retten. Man stellt sich vor die Kamera und verkündet, soundsoviele Milliarden stünden nun zur Verfügung. Fertig ist die Sache!

Wenn das so einfach wäre -- und selbst wenn es die tollsten Konzepte für ein ökoligisches und nachhaltiges Leben gäbe, und man sie sogar umsetzen würde -- weit gefehlt: was nutzt uns der beste Umweltschutz in Deutschland oder Europa, wenn der Rest der Welt ausgeblendet wird!?

Die von den UN im Jahr 2016 formulierten Sustainable Developement Goals, 17 konkrete Ziele für eine nachhaltiger wachsende Welt von morgen, versuchen zu verdeutlichen:

dem Klimawandel (und anderen brennenden Problemen) kann man nur entgegenwirken, wenn Armut bekämpft, Frieden geschaffen wird, Gerechtigkeit auf verschiedenen Ebenen herrscht, Wasser, aber auch Bildung verfügbar ist, ...

Ist das nicht ein bisschen viel für mich, meine Freunde, meinen Aktionsradius?

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Was und wie denken die anderen? Arbeit in gemischt-nationalen Kleingruppen.

"Globale Transformation für unsere Welt von morgen?"

ist die Fortsetzung des Titels des Erasmus-Seminars, an dem aktuell Schüler*innen der Main-Taunus-Schule vom 19. bis 26.3.2022 an der Europäischen Akademie EAO im saarländischen Otzenhausen teilnehmen und versuchen, zu diesen Fragen eine Antwort zu finden -- was kann ich persönlich tun? Hier leben, arbeiten und diskutieren sie mit gleichaltrigen Schüler*innen von Partnerschulen in Finnland, Rumänien und Italien, eine Gruppe von insgesamt 45 Personen.

Dabei gilt es, Schranken und Grenzen zu überwinden: sprachliche, kulturelle, emotionale, ...

Dank der besonderen Erfahrung unseres langjährigen Partners, der EAO beziehungsweise dem Seminarleiter Christian Kiefer gelingt es, die Teilnehmenden sich näher zu bringen, Vorurteile und Vorbehalte abzubauen, Mut zu fassen um sich zu öffnen und verständlich zu machen (in Englisch!), aber auch zu verstehen, fremde Perspektiven zu erfahren und sich auszutauschen, sprich: interkulturelle Kompetenz zu erwerben! Eine ganze Menge Spaß und Ausgelassenheit sind wohl Teil des Rezepts, wonach innerhalb unglaublich kurzer Zeit herzliche Beziehungen und Abschiedstränen entstehen können, aber auch große Empathie und echte, bleibende Freundschaften.

Mit diesen scheinbar kleinen Schritten kann die nötige Transformation begonnen werden, da sind wir uns jetzt schon sicher.

Begleitende Lehrkräfte des Seminars sind Frau Bodenröder und Herr Dr. Fischer. Die Finanzierung trägt zu Teilen die Europäische Union im Rahmen des Erasmus+ Programms.

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