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Zur Geschichte der Schule

Die Main-Taunus-Schule wurde 1956 als erstes und damals einziges Gymnasium des Main-Taunus-Kreises in Hofheim gegründet. Bis dahin mussten die an gymnasialer Bildung interessierten Schülerinnen und Schüler des Kreises nach Frankfurt-Höchst, Wiesbaden, Mainz oder Rüsselsheim fahren. Das Interesse an dieser Schule wuchs derart, dass nach wenigen Jahren bis zu 2500 Schülerinnen und Schüler im Hauptgebäude und in mehreren Dependancen in Hofheim selbst und außerhalb unterrichtet wurden. Die Zweigstelle in Bad Soden war der Grundstock für das zweite Gymnasium des Kreises, die heutige Albert-Einstein-Schule in Schwalbach. Der Schulträger versuchte von 1974 an, die Probleme durch Dezentralisierung zu lösen. Es wurden für den Kreis flächendeckend Förderstufen und Gesamtschulen eingerichtet. Die früheren Gymnasien und damit auch die Main-Taunus-Schule wurden zu Gymnasialen Oberstufen, in der lediglich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11-13 unterrichtet wurden. Seit 1987 nimmt die Main-Taunus-Schule wieder Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangstufe 5 auf; seit dem Schuljahr 1992/93 sind die Jahrgangsstufen 5-13 wieder komplett in der Main-Taunus-Schule vertreten.



Blick auf den Haupteingang der Main-Taunus-Schule.