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Fallstricke beim Präsentieren von Powerpoint, Impress und Co


 

Diese Seite ist aus der Not geboren und erhebt keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit. Aus der Not, da es ständig - und das ist wörtlich zu nehmen - zu Problemen kommt, wenn ein Referat, ein Vortrag oder eine mediengestützte Präsentation vor der Klasse gehalten werden soll. Man kann sich das Leben etwas leichter machen, wenn man einige wesentliche Grundsätze beachtet.

 

 


 

Es gibt softwaretechnisch viele Möglichkeiten, eine Bildschirmpräsentation mit dem Beamer zu zeigen. Es muss nicht immer eine Powerpoint (c) -Präsentation von Microsoft (c) sein. Das im Openoffice-Paket enthaltene Impress ist in vielen Punkten genauso gut und dazu noch kostenlos. Ein weiterer Vorteil ist, dass es hier auf den Schulrechnern weniger häufig zu Problemen kommt.

 

Die Schulrechner sind in der Regel mit Openoffice ausgestattet. Dieses kann Powerpoint (c) -Präsentationen mit der Endung .PPT öffnen, jedoch nicht .PPTX. Meiner Meinung nach ist PPTX sowieso überflüssig und unpraktisch, da das herkömmliche und verbreitete PPT in 99,99 Prozent aller Fälle ausreichend ist.

 

Wenn ich also schon Geld investiert habe und meine schönen Folien, die ich mit Office Version 2000 erzeugt habe, zeigen möchte, sollte ich die Dateien unter der Endung PPT abspeichern. Allerdings kann es dabei zu Formatierungsfehlern kommen, was aber in Kauf genommen werden muss.

 

Auf vielen Schulrechnern hat der Benutzer keine Administratorrechte. Es kann also nicht "schnell" mal ein Viewer o.ä. installiert werden.

 

Für die grundlegenen Arbeiten am Computer, dem Erstellen von Texten, Tabellen, Grafiken und Präsentationen, gibt es zahlreiche Büro-Software, die kostenpflichtig ist. Gerade für den Lern- und Lehrbereich bieten sich hier kostenlose Alternativen an, die Gründe z.B. Openoffice zu verwenden sind u.a.:

  • Open Office gibt es auf allen gängigen Plattformen (Windows, Linux, Apple usw.)
  • es ist äußerst kompatibel - alle wichtigen Dateiformate (auch die von MS Office) können geöffnet, bearbeitet und gespeichert werden
  • sehr vielseitig und beherrscht die komplette Bandbreite der Büroanwendungen: Sowohl Text- und Brieferstellung als auch Tabellenkalkulation, Datenbanken oder multimediale Präsentationen.
  • unter Openoffice können ganz leicht (auf Knopfdruck) pdf- Dokumente erstellt werden
  • es ist "opensource", d. h. der Quellcode ist offen, kann von jedermann eingesehen werden und somit - sollte man annehmen - frei von eventuellen kleinen Schweinereien sein.

Was heißt das jetzt konkret?

Wenn ich ein Referat halte, habe ich am besten meinen USB-Stick mit Portable-Apps darauf dabei (der Stick sollte mindestens 1GB groß sein). Auf dem Stick ist neben der von mir erstellten Präsentation auch gleich das Programm (Impress). Ich habe zu Hause die Präsentation erstellt und getestet. Da ich ja auch das Programm (Impress) auf meinem Stick habe, kann ich nun sicher sein, dass alle Schriftarten, Farben, Bilder und Medien genau so wiedergegeben werden wie zu Hause.

Somit kann ich "locker" präsentieren ;-)

Weitere Informationen

 

Natürlich sind diese Ausführungen nicht vollständig. Eine Linksammlung findet ihr in der rechten Spalte oben. Für Anregungen und Kritik bitte an mich, ich hoffe ich konnte Euch helfen. (Ki)

 

 

 

Das Wichtigste ...

... für Eilige in Kürze:

 

- Openoffice Dokumente ODP werden problemloser angezeigt

 

- Zur Sicherheit ein PDF Dokument erstellen, dies wird korrekt angezeigt!

 

- Präsentationen aus Microsoft-Office nicht als PPTX, sondern als PPT abspeichern!

 

 

 

Weiterführende Links

Openoffice (kostenlos)

Openoffice für den USB Stick(kostenlos)

Steckbrief Impress

Steckbrief Powerpoint