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MTS-Schüler bei „Science on Stage 2008“ in Berlin

von Patrick Roth

Gleich mit zwei Projekten war die Main-Taunus-Schule beim Treffen von 230 Lehrern für  Naturwissenschaften aus 20 Ländern, dem „Science-on-Stage-Festival“, vertreten.

Zum Einen wurde die vom Tag-der-Offenen-Tür 2007 bekannte Show „Harry Potter und die Geheimnisse der Chemie“ unter der Leitung von Frau Tebartz und Frau Raschke-Ziegler aufgeführt. Auf der Bühne standen die Schüler des Chemie-Leistungskurses des Abitur-jahrgangs 2008 sowie Schüler des Faches Darstellendes Spiel aus der 13. Jahrgangsstufe. Zum Auftritt in Berlin musste die eindrucksvolle Show,  für die nach Motiven der Harry Potter-Romane eine neue Handlung entwickelt worden war, gekürzt und ins  Englische übersetzt werden. Das Highlight der Show war ein „Expecto Patronum“-Zauber, der durch eine Wachsexplosion dargestellt wurde. Mitgewirkt haben Sophia Ast, Maike Beckenkamp, Bettina Glombik, Felix Heise, Uta Jüngst, Tanja Landgraf, Max Lauck, Saskia Leidich, Julia Sachs, Patrick Roth, Florian Schmidt, Gerhart Steinhilber und Nadja Brandes (kurzfristig für die erkrankte Janine Hänel eingesprungen). Um letztendlich alles in Szene setzen zu können, brachte die Gruppe Mitglieder der AG „Licht und Ton“ der MTS mit. Roman Salzwedel, Fabian Schmidtke, Andreas Wiezorek und Saskia Tebartz. leisteten trotz schwieriger bühnentechnischer Bedingungen hervorragende Arbeit.

Zum Anderen trat für die MTS ein Team der Naturwissenschafts-AG von Herrn Dr. Hoffmann an. In monatelangen Vorbereitungen hatten sich Jean Harder, Philip Dittmann, Timm Kreuzig und Gerrit Haas auf ein physikalisch schwieriges Projekt spezialisiert, das sie  in Berlin in einem  gut durchstrukturierten Experimentalvortrag unter dem Titel „About Water Vortices, Smoke Rings, Fog Devils and Fire Tornadoes“ präsentierten.  Besonders in Erinnerung blieb die Maschine, die Feuer- und Nebeltornados erzeugen kann. Doch auch der Laserscanner, aus einem Laserpointer und einer mit einem Spiegel versehenen elektrischen Zahnbürste konstruiert, beeindruckte das Publikum, da damit im Lichtschnittverfahren die Wirbelströmungen sehr schön  visualisiert werden konnten. Die mediale Unterstützung durch eine Live-Kamera, durch bereits im Voraus gedrehte Videosequenzen sowie Live-Messungen von Drücken und Windgeschwindigkeiten innerhalb der Wirbel wirkte sich äußerst positiv auf die Gesamtwirkung der Show aus.

Die beiden Teams der MTS hatten das größte Equipment aller Gruppen des ganzen Festivals mitgebracht, was die Aufbauphase sehr aufwändig machte. Die Aufregung stieg, als das RBB-Fernsehen die Proben beider Shows dokumentierte und sogar Deutschlandfunk-Kulturradio Interviews verlangte. Dies war eine gute Vorbereitung für die Auftritte, bei denen das Lampenfieber dann nicht mehr ganz so groß war.

Doch nicht nur die zwei gelungenen Darbietungen machten das Wochenende in Berlin zu einer wirklich schönen Reise. Den Glanzpunkt stellte ein glamouröser Galaabend im Schöneberger Rathaus dar. Die  Freizeit nutzte die Gruppe an einem Abend, um das „Festival of Lights“ zu besuchen, bei dem über 50 Berliner Gebäude illuminiert wurden. Unsere Lehrer nutzten die Gelegenheit von Science-on-Stage zu einem regen Gedanken-austausch mit zahllosen Kollegen. All dies sowie die positive Grundstimmung in der gesamten Gruppe machte die Berlinfahrt zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.

 







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Videoclip des Monats

 

Hier werden selbst erstellte Videoclips interessanter Versuche eingestellt - natürlich nur mit dem Einverständnis aller Beteiligten. Jegliche Haftung für Fehler oder Schäden beim Nachmachen der Versuche ist ausgeschlossen.

Im Laufe der Zeit wird hier ein kleines Video-Archiv entstehen, das dokumentiert, wie interessant Chemie, Physik und Biologie an der MTS ist.

Falls Ihr Browser das aktuelle Video nicht direkt abspielen sollte, bitte den Link anklicken - wie bei den anderen Clips.

Doc.Hoff

 

Beginnen wollen wir die Serie mit Clips aus den Vorarbeiten zur Jugend-forscht-Arbeit 2008 : "Untersuchungen an Wasserstrudeln, Rauchringen und Kleintornados"

April 08:

Feuertornados und Nebelteufel  lassen sich mit dieser selbstgebauten Apparatur sehr gut im Miniaturmaßstab herstellen :

http://www.main-taunus-schule.de/fileadmin/files/Gymnasium/videocliphm/torn.feuer.gr_n.nebel.1.mpg

 

Die Produktion von Rauchringen machte allen Beteiligten richtig Spaß:

http://www.main-taunus-schule.de/fileadmin/files/Gymnasium/videocliphm/rauringe555.mpg

 

Das Laser-Lichtschnittverfahren diente zur Visualisierung der Rauch- bzw. Nebelringe  -  gebaut aus einem grünen Laserpointer und einer elektrischen Zahnbürste mit aufgeklebtem Schwingspiegel:

http://www.main-taunus-schule.de/fileadmin/files/Gymnasium/videocliphm/lasrauri3.mpg

 

Mai 08:

Blaues Glas aus der Mikrowelle

Aktivkohle absorbiert die Wärmestrahlen der Mikrowellen so intensiv, dass damit Glas aus den Bestandteilen erschmolzen werden kann. Spuren von Metalloxiden wirken färbend.

http://www.main-taunus-schule.de/fileadmin/files/Gymnasium/videocliphm/glas.mikrowelle.mpg

Supraleiter - selbst gebacken

Aus Yttriumoxid, Kupfer- und Calciumcarbonat gelang es, in einem Brennofen funktionsfähige Supraleiter-Tabletten zu erzeugen, die in flüssigem Stickstoff bei -195 Grad den Ochsenfeld-Meissner-Effekt zeigen, also das Schweben in einem Magnetfeld. Hier sind starke Neodym-Magnete im Einsatz.

http://www.main-taunus-schule.de/fileadmin/files/Gymnasium/videocliphm/supra.1s_9m.xxl.kurz.mpg