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Sportklassen an der Main-Taunus-Schule

Im Schuljahr 2008/09 wurde die erste Sportklasse in der Klassenstufe 7 eingerichtet. Mit der fortschreitenden Einführung von G8 ist die weitere Einführung von jeweils einer Sportklasse pro Jahrgang bis zur 10. Klasse vorgesehen.

Ein Zeitzeuge zu Besuch


Hermann Haindl ist in Hofheim nicht nur als Maler bekannt. Die Schüler der Jahrgangsstufe 13 durften ihn jetzt am 12. August als Zeitzeugen erleben, der offen und authentisch von seinen Erfahrungen als Hitler-Junge berichtete. Gebannt folgten die Schüler aller Geschichtskurse in der (über)vollen Aula ebenso den Ausführungen Haindls über seine Erlebnisse in der Kriegsgefangenschaft in Kiew. Seine Malerei hatte ihm dort zu besseren Haftbedingungen verholfen, gleichzeitig seine Entlassung mehrfach verhindert.

Wieviel Hirn verträgt ein Schüler?

Diese Frage mussten sich Frau Wiener und Frau Leinweber stellen, als sie ihren 37 Schülern frühmorgens kurz nach dem Frühstück frische Schweinehirne und Schweineaugen servierten - zugegeben, auch für Bio-LKs ein zunächst appetitabregender Anblick.

 

Nachdem der erste Ekel überwunden war, stürzten sich die jungen Leute auf Skalpell und Einmalhandschuhe, um sich auf die Suche nach dem „Seepferdchen“ im Hippocampus der Schweinehirne zu machen (Hippocampus, lat. „Seepferdchen“). Es handelt sich dabei um eine Struktur, die, von einer bestimmten Schnittebene betrachtet, wie ein Seepferdchen aussieht, beim menschlichen Gehirn allerdings, zumindest in dieser Form, nicht vorkommt. Da es sich nicht in jedem Hirn finden ließ, machten bald Spekulationen die Runde. Ob es wohl einen Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein der hübschen Struktur und der Fähigkeit zu schwimmen gibt?

Auch das Präparieren der Augen lieferte interessante Einblicke. Herauspräpariert ist die Linse abgekugelt, also auf Nahsicht eingestellt. Auf einen Text gelegt, kann man sie als Lupe zum Lesen benutzen. (Leinweber, 5.11.2007)

 



Ob Schweine schwimmen können? Schweinehirne auf jeden Fall!


Was dieses Auge wohl zuletzt gesehen hat?


Die Linse wirkt wie eine Lupe.


Das Seepferdchen ist hier zwar nicht zu sehen, dafür aber vieles andere.

Kultusministerium genehmigt Schulversuch – Main-Taunus-Schule beginnt in Klasse 5 mit der 2. Fremdsprache.

 

Das Hessische Kultusministerium hat den Antrag der Main-Taunus-Schule Hofheim genehmigt, ab Sommer 2006 die 2. Fremdsprache bereits in der 5. Klasse beginnen zu lassen. Damit stellt sich Wiesbaden hinter die Pläne der Schule, den Übergang auf das achtjährige Gymnasium durch einen sanften Einstieg in die neue Fremdsprache zu erleichtern.

 

An der Main-Taunus-Schule ist künftig für alle Fünftklässler(innen) Englisch die verbindliche 1. Fremdsprache. Sie wird – wie in der Hessischen Stundentafel vorgesehen – mit fünf Wochenstunden unterrichtet. Gleichzeitig aber setzt die neue, 2. Fremdsprache mit drei Wochenstunden ein. Damit sind eine längere Verweildauer, ein sanfter Lernanstieg und ein altersgemäßes Herangehen an die neue Sprache gewährleistet. Die drei Wochenstunden werden von anderen Fächern genommen und später zurückgegeben, so dass in allen Jahrgangsstufen und Fächern die Vorgaben der Stundentafel erfüllt sind – nur anders verteilt.

 

Als 2. Fremdsprache stehen gemäß der Tradition der Main-Taunus-Schule Französisch oder Latein zum Angebot. In Französisch kann die Schule auf die lange Erfahrung im Unterricht als 1. Fremdsprache zurückgreifen; in Latein haben sich die Lehrkräfte in den letzten Monaten intensiv auf den Anfangsunterricht vorbereitet und dabei von den Erfahrungen der altsprachlichen Gymnasien profitiert, die auch heutzutage sehr erfolgreich mit Latein in der 5. Klasse beginnen.

 

 

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